Sylphide: Über Sylphide

Sylphide im 17'' Korsett (nicht retouchiert!)Wer bin ich?

Mein Name ist Sylphide und ich bin eine ganz normale junge Frau. Etwas ungewöhnlich ist vielleicht eine meiner Vorlieben: Das Tragen von Korsetts. Da ich mit der Offenbarung meiner Identität leider schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, ziehe ich es zur Zeit vor, anonym zu bleiben. Als Pseudonym habe ich Sylphide gewählt. Dies ist ein filigraner, weiblicher Luftgeist des Zauberglaubens, in Analogie zur geschnürten, grazilen Taille. Außerdem gab es früher eine Korsett-Marke mit dem Namen La Sylphide.

Was will ich?

Mein Ziel ist, ein Korsettimage zu erreichen, welches das Tragen eines Korsetts als Normalität ermöglicht. Dies gelingt meiner Ansicht nach am besten, wenn man als Korsettträgerin nicht zu auffällig, vielleicht am besten etwas 'unschuldig', mädchenhaft auftritt und signalisiert, daß man sich schnürt, weil es schön ist und zierlich wirkt. Dieses Korsettbild versuche ich zu verbreiten. Diese Strategie ist meiner Meinung nach am unverfänglichsten und erlaubt anderen Damen, sich ebenfalls zu schnüren, ohne in irgendeine dunkle Ecke gestellt zu werden. Wenn man geschnürt wie 'das Mädchen von nebenan' aussieht, haben es andere Korsettanfängerinnen viel leichter, sich damit zu identifizieren, als wenn man wie ein Vamp oder eine Prostituierte aussieht.

Natürlich können sich auch vollschlanke Damen schnüren. Geschnürte Taillen sind allerdings nur begrenzt Ausdruck für eine schlanke Figur. Sind die Maße generell ziemlich üppig, kann man auch mit einem sehr straff geschnürten Korsett nicht den Eindruck erwecken, als trüge man 3 - 4 Kleidergrößen weniger. Korsetttragen kann mit sich bringen, dass man sich selbst wohler fühlt, dass das eigene Selbstbewusstsein und somit auch das Körpergefühl gestärkt werden. Es muss jedoch nicht mit einer Extrem-Schnürung herbeigeführt werden, es sollte ebenso die Ästhetik im Blickpunkt stehen.

Ganz ausdrücklich möchte ich Ihnen einen Besuch auf www.korsetts.de empfehlen, dort gibt es eine große Zahl von Texten zum Korsett und auch viele weitere Informationen über mich.

Was will ich nicht?

Ich will keinen Weltrekord im minimalen Taillenumfang aufstellen. Ein gut sitzendes Korsett sollte schon sehr eng sein, jedoch darf die Taillenreduzierung nicht so weit gehen, daß die Proportionen unästhetisch werden. Natürlich ist das eine Geschmackssache, aber ich glaube es gibt trotzdem einige allgemeingültige ästhetische Prinzipien, die nicht verletzt werden sollten. Beispielsweise fand ich die frühen Bilder von Ethel Granger, Cathie Jung oder Spook sehr schön und anmutig. Leider haben sie durch ihr Ziel, extrem schmale Taillen zu erreichen, meiner Meinung nach sehr viel ihrer Ästhetik eingebüßt.

Ich möchte auch niemanden angreifen oder verurteilen, der andere Ansichten vertritt. Beispielsweise werden Korsetts oft im Zusammenhang mit Lack-S/M-Fetish präsentiert. Dies ist auch völlig o.k., trägt meiner Meinung nach aber nicht zur allgemeinen Verbreitung von Korsetts als funktionelles und akzeptiertes (natürlich auch erotisches) Kleidungsstück bei.

Warum ich ein Korsett trage

Ein wesentliches Ziel für mich bestand schon immer darin, eine schmale Taille zu haben. Sie gefiel mir an sich und darüber hinaus wollte ich mich in dieser Beziehung von anderen Frauen abheben. Anfänglich hatte ich eine natürliche Taillenweite von 66cm. Zunächst, mangels anderer Kenntnisse, benutzte ich enge Gürtel, um die Taille zu verschmälern. Da käuflich zu erwerbende Gürtel in ihrer engsten Einstellung meist über 60cm Taillenweite liegen, mußte ich fast immer Löcher hinzufügen. Damit konnte ich praktisch jede gewünschte Taillenweite erreichen, wenn ich den Gürtel nur fest genug zuzog. Dabei trat ein Problem auf: Wenn der Gürtel schmal ist (2-3cm Breite), und man ihn sehr eng zuzieht, dann schneidet er stark ein. Das sieht künstlich und nicht sehr hübsch aus. Um dieses Problem zu lösen, griff ich zu immer breiteren Gürteln, bis ich schließlich eine Breite von ca. 8cm erreichte. Mit diesem Hilfsmittel kam ich meinem Ziel schon recht nahe. Ich erstellte einen Gürtel, den ich mit einer Schnürung bis auf 47cm zuziehen konnte.

Dieses Taillenmaß mag Ihnen unglaublich erscheinen. Es ist jedoch leichter zu erreichen, als man denkt. Den Gürtel trug ich unter der Oberbekleidung und betonte die nun sehr schmale Taille durch Stretchgürtel, die ich über der Kleidung trug. Bei allen Vorteilen des Schnürgürtels gab es jedoch auch hier ein besonderes Problem: Da durch die erhebliche Breite und Enge ein recht großer Druck auf den Bauch ausgeübt wurde, wölbte sich der Bauch unterhalb des Gürtels erheblich hervor, was nicht besonders vorteilhaft aussah. Aus diesem Grunde konnte ich nur weite Röcke tragen, die dieses Hervorquellen etwas kaschieren konnten. Auf Dauer war dies sicher keine praktikable Lösung. Daher beschaffte ich mir ein Korsett, welches diese Probleme löste. Durch den Busk wurde der Bauch schön flach.

Ich habe mit dem Tragen von Korsetts angefangen, als ich 23 Jahre alt war. Mittlerweile bin ich 30. Mein erstes Korsett hatte eine Taillenweite von 19 Zoll. Ich trage es aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr, denn in der Zwischenzeit habe ich drei neue erworben, zwei aus Satin mit 17" und 19'' Taillenweite und eines aus elastischem Stoff (17") mit einem festen, nicht elastischen, 1,5'' breiten Band um die Taille (Pipestem - ich weiß leider keinen passenden deutschen Ausdruck dafür - Pfeifenrohr hört sich komisch an). Ich trage das 17"-Korsett Tag und Nacht und habe damit keine Probleme. Am Anfang trug ich es nur tagsüber und auch nur wenige Stunden lang, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und konnte es den ganzen Tag tragen. Aber jeden Morgen fühlte ich mich nach dem Anlegen des Korsetts für 10-20 Minuten unwohl, wahrscheinlich deshalb, weil sich meine Bauchorgane der neuen Situation anpassen mußten. Jedenfalls kam ich so auf die Idee, das Korsett auch nachts anzulassen. Das hatte gleich mehrere Vorteile:

  1. ich mußte es nicht jeden Morgen anziehen und sparte so Zeit
  2. das Problem des Unwohlseins war gelöst
  3. auch für meinen Körper ist es besser, wenn er sich nicht ständig wieder neu anpassen muß, sondern immer in der gleichen ''Form'' bleibt.

Inzwischen trage ich das Korsett, das Sie am Anfang der Seite sehen ständig, Tag und Nacht, und ziehe es nur aus, um Sport zu treiben und um zu duschen. Beides tue ich jeden zweiten oder dritten Tag und ich denke auch, daß es notwendig ist, das Korsett öfter auszuziehen, denn sonst würde die Haut zu sehr austrocknen und wund werden. Die Haut unter dem Korsett bedarf meiner Erfahrung nach einer besonderen Pflege, denn sie ist durch den ständigen Druck mehr beansprucht als die Haut an anderen Körperstellen. Ich persönlich habe trockene Haut, deshalb benutze ich eine fetthaltige Creme. Diese lasse ich einziehen, um dann die Haut zu pudern. Auf diese Weise kann ich das Baumwollhemd, das ich unter dem Korsett trage, nach dem Anlegen des Korsetts leicht glattziehen, denn wenn das Hemd oder die Haut Falten bilden würden, wäre das unangenehm und würde Druckstellen und gerötete Haut verursachen.

In dieser Web-Site sind einige Bilder von mir zu sehen. Auf manchen ist das Korsett sichtbar, auf manchen trage ich es unter der Kleidung. So können Sie sehen, wie ein Korsett an einer Frau von heute aussieht UND wie passende Kleidung dazu aussehen kann. Die Bilder sind nach den verschiedenen Korsetts gruppiert.

Achtung: Diese Bilder sind bisher noch nie von mir veröffentlicht worden. Für sie gelten insbesondere meine Bestimmungen über das Kopieren. Bitte lesen und beachten Sie sie! Ich war leider gezwungen, in die Bilder Herkunftsverweise einzufügen, da sie trotz ausdrücklicher Bitte um Unterlassung im Web mehrfach sogar ohne Quellenangabe re-publiziert wurden. Es soll sogar Leute geben, die ihrerseits ein Copyright auf diese Bilder anmelden. Haben Sie daher bitte Verständnis für diese Maßnahme und helfen Sie mit, daß so etwas nicht mehr notwendig ist!

Die Taillenweiten sind immer über dem geschnürten Korsett gemessen. Bitte beachten Sie, daß die Bilder vollkommen authentisch und nicht retouchiert sind (bis auf gelegentliche Anonymisierungen).


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